Bei jedem Einstellungsgespräch wird immer auf die berufliche Qualifikation, die Teamfähigkeit, der berufliche Werdegang, die Referenzen etc. geachtet, aber nach dem professionellen Verhalten am Telefon wird nicht gefragt. Dabei ist dieser Punkt gar nicht so unwichtig. Denn jeder Mitarbeiter am Telefon ist ein Repräsentant des eigenen Unternehmens. Und schnell wird ein falsches Verhalten am Telefon nicht dem Mitarbeiter „Müller“ zugeordnet, sondern dem Unternehmen des Mitarbeiters „Müller“.
Dies bedeutet, dass es in den meisten Unternehmen versäumt wird, den neuen Mitarbeitern das richtige Verhalten am Telefon nahe zu bringen. Dabei genügt in den meisten Fällen nicht nur die normale Höflichkeit und Freundlichkeit, mit der man dem Menschen am anderen Ende der Leitung mit Respekt begegnet.
Heutzutage reichen eben nicht nur kostensparende Firmenstrukturen, hochqualifizierte Techniker und Ingenieure, oder optimierte Produkte aus, Kunden können trotz allem auch durch das falsche Verhalten der Mitarbeiter am Telefon abgeschreckt oder verloren werden. Es geht schon los wer und wann man den eingehenden Anruf entgegennimmt. Ist der Kollege bei dem das Telefon klingelt gerade nicht am Platz, sollte sich auf jeden Fall jemand zuständig fühlen an den Apparat zu gehen. Dabei erschreckt man den Anrufer, wenn man gleich nach dem ersten Klingeln hingeht. Man sollte aber auch nicht zu spät ans Telefon gehen, weil der Anrufer nach dem zweiten oder dritten Klingelton einen Ansprechpartner erwartet. Außerdem sollte es zum Beispiel auch unbedingt vorher mit dem Chef abgesprochen sein, wie die Regelung ist, wenn Sie gerade an ihrem Platz im Gespräch mit ihrem Chef sind. Hat das für sie eingehende Telefonat vor ihrem Chef Vorrang oder umgekehrt?
Haben Sie zB Kundenkontakt aus ganz Deutschland, so sollten sie bei unbekannten Kunden auf möglichst dialektfreie Sprache achten. Andererseits klingt perfektes Hochdeutsch bei Kontakten aus dem eigenen Dialektbereich eher arrogant und distanziert.
Fortsetzung folgt ;-)Tags: telefontelefonieren